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Katze für die Götter: Neues Scharrbild nahe Nazca entdeckt – und ein Mythos

Die Nazca-Wüste im südamerikanischen Peru begeistert weltweit viele Menschen. Klassische Archäologen ebenso wie Phantasten, die die dortigen riesigen Scharrbilder mit “Göttern aus dem All” in Verbindung bringen.

Archäologen haben jetzt unweit der legendären Ebene von Nazca ein fast zerstörtes Scharrbild entdeckt. Es ist nicht ganz 40 Meter lang, liegt am Hang eines Hügels und soll im 2. oder 1. Jahrhundert vor Christus dort angelegt worden sein.

Das Rätsel von Nazca

Die Nazca-Wüste im südamerikanischen Peru kennt heute die ganze Welt. Unzählige Pisten, Linien – oft über viele Kilometer hinweg – Tierbilder und andere Scharrbilder wurden hier vor rund 2.000 in den Wüstenboden “gescharrt”. Riesige Geoglyphen, über die seit rund 100 Jahren gerätselt wird und über die schon die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert “stolperten”. Sie hielten sie für die Reste von Inka-Straßen.

Seit Nazca intensiv erforscht wird, streiten sich Forscher wie Laien um den Sinn und Zweck dieser gewaltigen Bodenzeichnungen. Irgendein “Kult” der Ureinwohner, der etwas mit Wasser (Regen, Fruchtbarkeit) zu tun hat, sagen die aktuellen Archäologen. Damit seien die Linien und riesigen Flächen bzw. pistenartige Geoglyphen von Nazca “Aktionsflächen” dieser Religion. So die archäologische Meinung heute.

Lokale Bewohner und vor allem Autoren des Phantastischen brachte schon in den 1940er Jahren diese Geoglyphen von Nazca mit Außerirdischen in Verbindung. Als Signale an “Marsmenschen” oder sogar von eben diesen selber angelegt. Für ihre Raumschiffe als Landebahnen, wie es in den 1950er Jahre hieß.

Ab 1968 wurde dann die Ebene von Nazca weltbekannt, nachdem Erich von Däniken sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichte. Darin, und vor allem in seinem zweiten Buch “Zurück zu den Sternen” 1969, vermutete von Däniken, dass die Ureinwohner von Nazca diese “Kult-Bilder” zu Ehren der Götter des Himmels anlegten. Für antike Raumfahrer, die einstmals auch in Nazca waren. Die Bilder seien nach von Däniken und anderen Autoren der Prä-Astronautik eine Art Zeichen für diese Astronautengötter im Himmel. Gewaltige Botschaften der Ehrerbietung und Bittstellung an diese fremden Götter, die einst vom Himmel kamen.

Identisches sagt die etablierte Archäologe heute über Nazca (s. Video unten). Auch wenn diese nicht von physischen Wesen aus dem All bzw. vom Himmel spricht, wie es die Prä-Astronautik macht.

Eine “Katze für die Götter”

Auch Scharrbilder mit Darstellungen von Tieren gehörten zu diesem Kult von Nazca. Da ist sich die Forschung längst einig. Und man kann es auch nicht übersehen. Auch diese Bilder an sich wurden schon von “Phantasten” ab den 1950er Jahren mehr als vielfältig und phantasievoll gedeutet. Zum Beispiel als Zeichen der verschiedenen UFO-Staffeln.

In Kürze erscheint über den Mythos Nazca und deren angebliche und tatsächlich Deutung als “UFO-Flughafen” ein neues Buch von mir. Mehr dazu am Ende.

Die jetzt entdeckte Katze unweit von Nazca reiht sich in diese Tierdarstellungen in der Pampa von Nazca nahtlos ein. In der Nazca-Wüste und anderen Regionen bis hinunter nach Chile sind Tiere ein Hauptmotiv derartiger Geoglyphen. Was übrigens auch für andere Bodenbilder ähnlicher Art in anderen Teilen der Welt gilt. Etwa in Nordamerika und Großbritannien.

Die Entdeckung der “Katze” war mehr oder weniger Zufall, wie das peruanische Kulturministerium mitteilte. Die 30 bis 40 Zentimeter breiten Linien des Scharrbildes waren bereits im Laufe der Jahrtausende stark zerstört. Der Hang, an dem die Katze angelegt wurde, sei sehr anfällig für witterungsbedingte Erosionen , so die Archäologen aus Peru.

“Die Entdeckung zeigt einmal mehr das reiche und vielfältige kulturelle Erbe dieser Stätte”, zitiert die “New York Times” das peruanische Ministerium. In der tat ist es nicht das erste Mal, dass Forscher in Peru oder auch Chile bis dato unbekannte Geoglyphen entdeckten. Selbst unentdeckte, kilometerlange Linien, die heute kaum mehr zu sehen sind, wurden beispielsweise durch Drohnen und Infrarotaufnahmen nachgewiesen.

Das katzenartige Tier unterscheidet sich dennoch von den zahlreichen anderen Tierdarstellungen in der Nazca-Wüste. Schaut man sich das Scharrbild an (s. Titelbild), kann man kaum glauben, dass es knapp über 2.000 Jahre alt sein soll. Es sieht eher wie ein moderner Versuch aus, ein Scharrbild in diesem Hang anzulegen. Fast schon wie eine Kinderzeichnung. Auch ist es augenscheinlich nicht aus einer einzigen und durchgehenden Linien angelegt worden. Gerade das ist ein immer wieder zitiertes Merkmal der Scharrbilder von Nazca.

Der “UFO-Flughafen” von Nazca

Für Grenzwissenschaftler und Jäger des Phantastischen ist die Ebene von Nazca vor allem aus dem Bereich der Prä-Astronautik bekannt. “Etablierte Archäologen” wiederum behaupten in diesem Zusammenhang gerne, dass Erich von Däniken “und seine Anhänger” Nazca als Raumschiff-Flughafen ansehen würden. Hier wurden und werden seit Jahrzehnten die irrwitzigsten Unterstellungen von den “seriösen Forschern” in die Welt gesetzt. In Büchern, TV-Sendungen, Artikeln, Interviews oder andere anderen Veröffentlichungen. Längst ist die Aussage, dass “die” Prä-Astronautiker in der Ebene einen UFO-Flughafen sehen, selber zu einem echten Mythos geworden. Hier schreibt der eine Journalist oder Archäologe vom anderen – ungeprüft – ab. Und das seit mehr als einem halben Jahrhundert!

Wie es dazu kam, ist heute längst zu einem eigenständigen Phänomen geworden. Grund genug, dass ich diesem UFO-Flughafen-Mythos in meinem neuen Buch detailliert auf dem Grund gegangen bin: “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen’

Das Werk erscheint in wenigen Wochen und zeigt in allen Einzelheiten auf, wie sich Nazca zum heute allgegenwärtigen “Flughafen der Außerirdischen” entwickelte. Von den ersten Entdeckungen von Nazca bis heute. Dabei zeige ich nicht nur geradezu erstaunlich-kindliche Deutungen ab den 1940er Jahren im Sinne von Aliens, UFOs und Marsbewohnern, sondern auch eklatante Falschaussagen der etablierten Nazca-Forschung zum Thema Nazca und Außerirdische!

Nazca – wie es in der Phänomene-Literatur zu dem wurde, was es heute ist (oder sein soll). Denn zahlreiche unbekannte oder unbeachtete Quelle und Aussagen zum Mythos Nazca scheint heute niemand mehr zu kennen. Schon gar nicht die Archäologie und “Skeptiker”, die sogar entsprechende Aussagen einfach erfinden, um die Prä-Astronautik zu Nazca zu “widerlegen”.

Lars A. Fischinger: “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen'”

Video zum Thema

Video vom 15. November 2018:

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